Arabica vs. Robusta

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Arabica vs. Robusta

Die beiden wichtigsten Sorten heißen Coffea Arabica und Coffea Canephora. Arabica und Robusta werden sie im normalen Sprachgebrauch genannt. Coffea Arabica und Coffea Canephora sind die wirtschaftlich bedeutendsten Sorten der Kaffeepflanze. Weltweit werden etwa 3 mal mehr Arabica als Robusta angebaut. Andere Sorten wie zum Beispiel Coffea liberica oder Coffea excelsa sind eher als Exoten einzustufen.

 

Die Bohnen der beiden Sorten sehen zumindest für Laien erst einmal sehr ähnlich aus. Doch das täuscht. Der genetische Code verteilt sich bei der Robusta auf 22 Chromosomen, die Arabica hat doppelt so viele. Das zeigt sich in Details wie Form und Farbe der Blätter, ganz besonders aber beim Wuchs. Während wild wachsende Robustas bis zu 10 m hoch werden können, begnügt sich die Arabicapflanze mit 6 - 8 m.Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal sind die Bohnen in Form und Grösse. Robustabohnen sind rundlicher und kleiner und haben einen fast geraden Einschnitt auf der flacheren Seite. Arabicabohnen dagegen sind insgesamt grösser und flacher, die Form ist deutlich ovaler. Die Einkerbung auf der flachen Seite ist in sanfter S-Form geschwungen - je nach Herkunft mehr oder weniger deutlich.

Kaffeepflanze

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Alle Kaffee­pflanzen (lateinisch Coffea) gehören zur Familie der Röte­gewächse. Doch für die Kaffee­industrie sind lediglich die Coffea arabica und die Coffea canephora – bei uns schlicht Arabica und Robusta genannt – interessant. Es gibt zwar noch weitere Kaffee­arten, die sich durchaus zum Herstellen für Kaffee eignen. Diese spielen allerdings eine eher unter­geordnete Rolle, da sie einen noch längeren Reifungs­prozess benötigen oder auf Grund der geringen Anbau­flächen nicht ausreichend Ertrag liefern.

Kaffee ist eine anspruchs­volle Pflanze, die nur unter den passenden Bedingungen wächst und gute Kaffee­bohnen ausbildet. Nur im sogenannten Kaffee­gürtel – vom 23. Breiten­grad nördlich bis zum 25. Breiten­grad südlich – gedeihen die Kaffee­pflanzen unter den besten Voraus­setzungen. Hier finden Sie warme und konstante Temperaturen, viel Nieder­schlag, eine hohe Luft­feuchtig­keit und frucht­bare Böden - eben alles was sie brauchen, damit wir später aromatische Kaffee­getränke aus dem Kaffee­automat im Büro genießen können. Dennoch vertragen sie keine direkte Sonnen­einstrahlung, weswegen Kaffee­bauern zusätzlich andere Bäume und Sträucher zwischen den Kaffee­sträuchern anpflanzen.

Arabica-Pflanze

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Die Arabica-Pflanze wächst in Höhen­lagen von ca. 400 bis 2.100 Meter über dem Meeres­spiegel. Ab 1.000 Meter spricht man auch von Hoch­land­kaffee, da die Pflanzen dann noch ein wenig länger reifen und die Aromen noch ausgeprägter sind. Die normale Reifezeit der Arabica-Pflanze dauert 7 bis 9 Monate. Die Arabica-Pflanze mag es warm, aber nicht zu warm: die optimale Jahres­durch­schnitts­temperatur beträgt 15 bis 24 Grad. Arabica­bohnen machen rund 70% der Welt­produktion aus.

 

Robusta-Pflanze

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Robusta-Pflanzen dagegen wachsen in Höhen­lagen bis zu 900 Meter. Ihre Reife­phase beträgt hingegen 9 bis 11 Monate. Anders als die Arabica­pflanze verträgt die Robusta höhere Temperaturen und ist nicht so anfällig für Schädlinge und Krank­heiten wie die Arabica-Pflanze. Im Vergleich ist sie einfach robuster, was ihr den Namen „Robusta“ eingebracht hat. Die optimale Jahres­durch­schnitts­temperatur beträgt 24 bis 30 Grad. Ihr Anteil an der Welt­produktion beträgt rund 30%.

 

Kaffeebohnen

Kaffee­bohnen, egal zu welche Art sie gehören, reifen zu zweit in der sogenannten Kaffee­kirschen und sind der Samen der Kaffee­pflanze. Sie sind innerhalb der Kaffee­kirsche jeweils von einem Silber­häutchen und einer Pergament­haut umgeben und liegen mit der flachen Seite aneinander. Nachdem die Kaffee­blüte befruchtet wurde, fallen die Blüten­blätter ab.Die Kaffee­kirsche bildet sich und färbt sich während der Reifung von grün zu rot. Lediglich eine Ausnahme gibt es: Yellow Bourbon – sie ist eine Arabica-Varietät und ihre reifen Früchte sind gelb. Das Besondere im all­gemeinen Reife­prozess des Kaffees: Die Kaffee­kirschen befinden sich in unter­schiedlichen Reife­phasen. Eine Kaffee­pflanze kann zeit­gleich unreife, reife und überreife Kaffee­kirschen tragen. Das erschwert die Ernte, da nur Bohnen reifer Früchte in einem Kaffee­automat im Büro einem Kaffee das schmack­hafte Aroma verleihen.

 

Arabica-Bohne

Arabica-Bohnen enthalten etwa 0,8 – 1,5% Koffein. Sie unterscheiden sich im Aussehen von Robusta-Bohnen durch die geschwungene S-Linie auf der flachen Seite. Arabica-Bohnen sind ebenfalls größer als Robusta-Bohnen und haben eine ovale Form. Ihr Geschmack ist geprägt von feinen Frucht­säuren. Allgemein enthält die Arabica-Bohne weniger Chlorogen&Shy;säure und kann daher heller geröstet werden. In einem Kaffee&Shy;automat im Büro wäre sie die perfekte Bohnen für einen Café Creme.

 

Robusta-Bohne

Mit einem Koffein­anteil von 1,7 bis 3,5% hält sich die Robusta-Bohne Schädlinge vom Leib. Ihre flache Seite ziert ein fast gerader Schlitz. Ihre Form ist eher rundlich und im Vergleich zur Arabica ist sie kleiner. Ihr Geschmack ist kräftig und erinnert an Holz und Erde. Da der Anteil der Chlorogen­säure höher ist, muss sie länger und dunkler geröstet werden. Besitzen Sie einen Kaffee­automaten, so kaufen Sie Mischungen mit Robusta-Anteil für Espresso­getränke.

Kaffee-Blend

 

 

 

 

 

 

 

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